FAQ BERA Gravel Fix 2017-12-04T12:02:03+00:00

FAQ BERA Gravel Fix®

  1. Was unterscheidet BERA Gravel Fix® von ähnlichen Produkten?
  2. Warum gibt es drei verschiedene Formate?
  3. Gibt es einen Unterschied zwischen den Farben?
  4. Wieviel Kies/Splitt benötige ich?
  5. Wie ist die optimale Korngröße für die Kies-/Splittfüllung?
  6. Nehme ich besser Kies (Rundkorn) oder Splitt (Bruchkorn)?
  7. Ist eine mit BERA Gravel Fix® befestigte Fläche auch befahrbar?
  8. Wie befestige ich die Wabenmatten?
  9. Kann BERA Gravel Fix® auch an Steigungen verlegt werden?
  10. Wie lange hält das Geotextil?
  11. Welchen Schutz vor Pflanzenbewuchs gibt das Geotextil?
  12. Welchen Pflegeaufwand habe ich mit der fertigen Fläche?
  13. Sind die BERA Gravel Fix® Matten UV-beständig?
  14. Sind die BERA Gravel Fix® Matten frostbeständig?
  15. Sind mit BERA Gravel Fix® stabilisierte Flächen mit Rollstühlen befahrbar?

1. Was unterscheidet BERA Gravel Fix® von ähnlichen Produkten?

Die BERA Gravel Fix® Wabenmatten erkennen Sie in erster Linie an den folgenden, einzigartigen Merkmalen:

  • Konisch verlaufende Wabenwände – Mit 0,8 mm an der Oberkante sind die Wabenwände so schmal wie bei keinem anderen Kiesstabilisierungssystem. Dadurch ist die Wabenstruktur im fertigen Belag deutlich weniger sichtbar. Die 1,4 mm starke Unterkante sorgt aber trotzdem für höchste Stabilität von leer bis zu 120 to/qm.
  • Hochwertiges und starkes Geotextil – Mit dem Typar SF20 von DuPont verwenden wir als einziger Anbieter ein namhaftes Qualitäts-Geotextil, das hinsichtlich aller relevanten Eigenschaften (z.B. Wasserdurchlässigkeit, Reissfestigkeit etc.) getestet ist. Mit einer Stärke von 68 g/qm ist es so dick wie bei keinem anderen Kiesstabilisierungssystem und darüber hinaus ist es äußerst langlebig, siehe FAQ Punkt 10.
  • Ökologische Produktion – BERA Gravel Fix® ist das einzige Kiesstabilisierungssystem, das „cradle-2-cradle“ zertifiziert ist. Das bedeutet, dass im Produktionsprozess sowie dem gesamten Produktlebenszyklus keine umweltbelastenden Abfälle entstehen. Dies erreichen wir durch den Einsatz recycelter und recycelbarer Rohstoffe sowie die Verwendung von 100% erneuerbaren Energien.

2. Warum gibt es drei verschiedene Formate?

Generell sind alle drei Formate für alle üblichen Anwendungen geeignet, auch für befahrene Flächen. Es ist eine Frage der Praktikabilität welches Format Sie wählen möchten. Für schmale Gartenwege ist BERA Gravel Fix® Smart wahrscheinlich die beste Option um ein zu häufiges Zurechtschneiden zu vermeiden. BERA Gravel Fix® Pro XXL auf der anderen Seite wird normalerweise bei sehr großen Flächen eingesetzt, da es den Zeitaufwand beim Verlegen reduziert. In den meisten Fällen aber ist unser Standard BERA Gravel Fix® Pro Format der beste Kompromiss hinsichtlich Handlichkeit und geringem Verlegeaufwand. Daher ist BERA Gravel Fix® Pro auch unser mit Abstand meistverkauftes Format.

3. Gibt es einen Unterschied zwischen den Farben?

Grau und Weiß sind jeweils für alle Anwendungen geeignet. Je nachdem, welche Farbe das verwendete Füllmaterial hat, bietet sich die eine oder andere Variante eher an. Weiß hat dabei den Vorteil, dass es sich durch den Steinstaub mit der Zeit tendenziell in der Farbe des Füllmaterials einfärbt. Grau bleibt immer grau.

4. Wieviel Kies/Splitt benötige ich?

Die Wabenmatten haben eine Höhe von 3,2 cm. Hinzu kommt eine Deckschicht von 1-2 cm, so dass die Aufbauhöhe ca. 5 cm beträgt. Somit benötigen Sie pro qm etwa 50 Liter Steine, was je nach spezifischem Gewicht der Steinsorte ca. 70-80 kg entspricht.

5. Wie ist die optimale Korngröße für die Kies-/Splittfüllung?

Aufgrund der Wabengröße empfehlen wir eine Korngröße von 3 bis maximal 16 mm. Je nach der zu erwartenden Belastung der Fläche, z.B. bei Befahren durch PKW, empfiehlt es sich, die Waben selbst mit einer kleineren Körnung (z.B. 5-8 mm) zu füllen um eine kompaktere Füllung der Hohlräume zu gewährleisten. Die Deckschicht kann dann auch eine größere Körnung bis maximal 16 mm haben.

6. Nehme ich besser Kies (Rundkorn) oder Splitt (Bruchkorn)?

In erster Linie entscheiden Sie das auf Basis der gewünschten Optik der fertigen Fläche. Bei einem gebrochenen Korn verkeilen sich aber die einzelnen Steine mehr miteinander. Die Gesamtfläche wird also stabiler. Somit empfiehlt sich für Flächen mit stärkerer Belastung eher der Einsatz von Splitt.

7. Ist eine mit BERA Gravel Fix® befestigte Fläche auch befahrbar?

Wenn die Fläche gemäß unseren Angaben verlegt wird, ist sie auch mit PKW und sogar LKW befahrbar. Wichtig dabei ist auch der stabile Aufbau des Untergrundes sowie die richtige Auswahl der Füllung hinsichtlich Korngröße und Steinart.

8. Wie befestige ich die Wabenmatten?

Im Gegensatz zu Rasengittern ist auf ebener und auch leicht ansteigender Fläche keine Verankerung der Wabenmatten mit dem Untergrund und zwischen den Matten notwendig. Sie werden später durch den eingefüllten Kies/Splitt an Ort und Stelle gehalten. Einzig eine stabile Umrandung ist zu beachten.

Für Gartenwege und andere, nur leicht beanspruchte Flächen genügen handelsübliche Metall- oder Kunststoffleisten. Stärker belastete, z.B. befahrene Flächen sollten mit Randsteinen aus Beton oder Naturstein bzw. geeigneten Metallleisten befestigt werden.

9. Kann BERA Gravel Fix® auch an Steigungen verlegt werden?

Je nach Steigungsgrad können die Wabenmatten entweder lose oder mithilfe zusätzlicher Verankerungsmethoden auch an Steigungen eingesetzt werden.

Allerdings hängen die zu verwendenden Hilfsmittel stark von den Gegebenheiten vor Ort ab, so dass eine pauschale Aussage leider nicht möglich ist.

Folgende Orientierungshilfen können wir aber geben:

  • Bis zu einer Steigung von 10° halten die Wabenmatten i.d.R. auch lose, sofern sie gemäß unseren Angaben verlegt wurden. Wichtig: eine stabile Randbegrenzung!
  • Für zusätzliche Stabilität haben wir in einzelne Waben innerhalb der Matte Ösen integriert, durch die Erdnägel, Fixierstifte oder Heringe gesteckt werden können, um die Wabenmatten fest im Boden zu verankern.
  • An steilen Stücken empfiehlt sich unter Umständen das quer zur Neigung verlaufende Einziehen von zusätzlichen Halteleisten, um die Gesamtfläche in einzelne, selbst tragende Sektoren zu unterteilen.

Bitte beachten Sie, dass die Deckschicht nach wie vor aus losen Steinen besteht, die bergab rollen können. Insbesondere bei befahrenen Flächen ist es absolut notwendig, dass die Kunststoffwaben bedeckt sind, damit aufgrund der horizontal wirkenden Lenk- und Beschleunigungskräfte kein Schaden entsteht (siehe auch FAQ Punkt 12). An Steigungen ist die Wartung des Belags also intensiver und auch häufiger notwendig.

10. Wie lange hält das Geotextil?

Das von uns verwendete Typar SF20 aus dem Hause DuPont ist ein qualitativ hochwertiges Gewebe aus Polypropylen. Damit verrottet es nicht und hält im Gegensatz zu Stoffvliesen anderer Anbieter laut Herstellerangaben bis zu 100 Jahre. Im Gegenzug kann es aber nach einem eventuellen Ausbau der Matten komplett recycelt und dem Rohstoffkreislauf zurückzurückgeführt werden.

11. Welchen Schutz vor Pflanzenbewuchs gibt das Geotextil?

Unser Geotextil, das Typar SF20 von DuPont, ist mit 68 g/qm so stark wie keines eines anderen Anbieters von Kiesstabilisierungssystemen und verhindert somit fast jegliches Unkrautwachstum von unterhalb des Kiesbelags. Die einzige Ausnahme sind besonders starke Keimlinge, wie z.B. Bambus.

Wenn Unkraut auf der Fläche wächst, stammt es in der Regel von Samen, die im Laufe der Zeit von oben auf der Fläche landen. Das Typar SF20 hilft auch in diesem Fall. Es bildet eine Barriere, durch die zarte Wurzeln junger Keimlinge schwerer hindurchkommen und die somit die Nährstoffe aus dem Erdreich nicht so schnell anzapfen können. Die hohe Drainagefähigkeit des Kies/Splittbelags reduziert außerdem die Wasserversorgung der kleinen Pflanzen, weshalb sie schnell verkümmern bzw. sehr leicht zu entfernen sind.

Im Ergebnis kann man sagen, dass ein zusätzliches Unkrautvlies nicht notwendig ist.

12. Welchen Pflegeaufwand habe ich mit der fertigen Fläche?

Im Vergleich zu einer herkömmlich aufgebauten Kies- oder Splittfläche haben Sie bei einer mit BERA Gravel Fix® befestigten Fläche einen deutlich geringeren Pflegeaufwand.

Da es keine Spurrillen, und Löcher mehr gibt, entfällt das Zuschütten bzw. Auffüllen dieser Verwerfungen. Lediglich die Deckschicht muss ab und zu glattgezogen werden, um die Waben zu verbergen. Bei befahrenen Flächen ist dies besonders wichtig, da die Deckschicht die horizontal wirkenden Kräfte abfängt und damit verhindert, dass diese unmittelbar auf die Wabenwände wirken. Durch das integrierte Geotextil wird außerdem der Pflanzenwuchs gehemmt, siehe FAQ Punkt 11. Alles in allem erhalten Sie also eine wesentlich pflegeleichtere Fläche als ohne Wabenmatten.

13. Sind die BERA Gravel Fix® Matten UV-beständig?

Die BERA Gravel Fix® Matten werden aus Polypropylen hergestellt, welches im Laufe der Zeit verwittert, wenn es direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Um diesen Prozess zu verlangsamen, werden beim Produktionsprozess UV-Blocker hinzugefügt. Es besteht also ein zeitlich begrenzter UV-Schutz.

Dieser ist allerdings nur während der Lagerung von noch nicht verarbeiteten BERA Gravel Fix® Matten relevant. Einmal im Boden verlegt und befüllt sind die Kunststoffwaben keiner direkten Sonneneinstrahlung mehr ausgesetzt und damit besteht auch keine Gefahr der Verwitterung mehr.

Selbst wenn die Deckschicht einmal verwischt und einzelne Wabenkanten sichtbar sein sollten, besteht kein Risiko. Im schlimmsten Fall verwittert nur die tatsächlich sichtbare Oberkante, was zu kleineren Absplitterungen führen kann. Der Prozess setzt sich aber nicht weiter nach unten fort. Das Abplatzen von minimalen Splittern aus der Oberkante hat aber keinerlei Einfluss auf die Stabilität der Fläche und ist daher Vernachlässigbar.

14. Sind die BERA Gravel Fix® Matten frostbeständig?

Mit Frost verhält es sich ähnlich wie mit der UV-Stabilität, siehe FAQ Punkt 13. Einmal installiert und gefüllt besteht keine Gefahr des Brechens oder Verwitterns aufgrund von Frost.
BERA Gravel Fix® Matten wurden nicht nur in Europa verarbeitet, sondern auch in Ägypten und Russland, Sudafrika und Japan in unterschiedlichsten Klimazonen. Bisher gab es noch keine Reklamationen aufgrund der Temperatur.

15. Sind mit BERA Gravel Fix® stabilisierte Flächen mit Rollstühlen befahrbar?

Besonders für das Befahren mit Rollstühlen bietet BERA Gravel Fix® immense Vorteile gegenüber einer herkömmlichen, lose aufgeschütteten Kiesfläche. Durch die Wabenmatten entsteht eine Fläche, die so kompakt und stabil ist, dass sie mit den schmalen Reifen von Rollstühlen ohne eine Gefahr des Einsinkens befahren werden kann.

Um ein bestmögliches Ergebnis zu erhalten, benutzen Sie bitte gebrochene Steine (Splitt) anstelle von runden (Kies) in einer Korngröße von 2-6 mm. Die benötigte Deckschicht sollte in diesem Falle nicht höher sein als ca. 6 mm.